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Vertreter der Sonnenstadt nahmen den Preis in Pamhagen für St. Veit entgegen. v.l.: LTAbg. Wolfgang Sodl, RA Dr. Hans Otto Schmidt, MR. Dipl.-Ing. Wolfgang Hein, Mag. Martin Kaukal (St. Veit), Mag. Schabkar Nina (St. Veit) und Wolfgang Löser.
Die Stadtgemeinde St. Veit gewann in der Kategorie 1 – Preis für Städte und Gemeinden oder Stadtwerke - mit der Einreichung des Projektes „Sonnenstadt St. Veit“.
Kurzbeschreibung der Einreichung:
Erneuerbare Energie ist in alle Munde. Jeder spricht davon, viele wissen, dass es eine gute Sache ist. Doch weiß die Bevölkerung tatsächlich was es bedeutet, welche Erneuerbaren Energieformen es gibt, wie diese aussehen und funktionieren?
Erneuerbare Energie steht in der Stadt St. Veit/Glan seit mehr als 15 Jahren im Mittelpunkt: St. Veiter Unternehmen sind Markführer in diesem Bereich, ein Großteil des Haushalte wird durch Fernwärme aus erneuerbarer Energie versorgt und von zahlreichen Hausdächern schimmern solare Kleinkraftwerke. Aufbauend auf diesem Fundament entstand die Idee der „Sonnenstadt St. Veit“ - Menschen die Erneuerbare Energie noch näher zu bringen.
Dies geschieht in mehrerlei Hinsicht:
à im unmittelbaren Stadtgebiet entsteht ein großes Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Leistung von 1,5 MWp und einer Jahresstromerzeugung von ca. 1,5 MWh. Das Kraftwerk wird dabei dezentral errichtet, d.h. auf mehrere Standorte aufgeteilt.
à Zusätzlich wurde die Stadt mit einer e-mobilen Infrastruktur ausgestattet, die es erlaubt e-Fahrzeuge jeglicher Art auch im Alltag zu verwenden. Ein ausgeklügelter und einzigartiger e-Bike-Verleih wird den Schwerpunkt der e-Mobilität in St. Veit abrunden.
à Darüber hinaus wird im Stadtzentrum eine Information- und Erlebniswelt für Erneuerbare Energie entstehen. Konzentriert in einem Gebäude wird ein Ort der Begegnung entstehen, an dem sich Bürger, Firmenkunden, Touristen, Schüler und Familien zum Thema Erneuerbare Energien und Elektromobilität umfassend informieren können, wo ihnen die Geschichte der Erneuerbaren Energie erzählt und erlebbar gemacht wird.
Die Stadt St. Veit verfolgt mit dem Konzept der „Sonnenstadt“ das ambitionierte Ziel, bis zum Jahr 2020 Energieautarkie erreicht zu haben.
St. Veit als Preisträger hat gezeigt, welche Einsatzbereitschaft vorhanden ist, um die Energiewende zu 100% Erneuerbarer Energie rasch umzusetzen.
Informationen zum Österreichischen Solarpreis:
Der Österreichische Solarpreis wird von Eurosolar Austria an Gemeinden, kommunale Unternehmen, Privatpersonen, Ingenieure, Architekten, Eigentümer von Anlagen sowie an Organisationen und Journalisten vergeben, die sich um die Nutzung der Sonnenenergie verdient gemacht und damit neue Anstöße zur Breiteneinführung gegeben haben. Heuer wurde der Preis bereits zum siebzehnten Mal, in verschiedenen Preiskategorien, vergeben.
Ziel der Preisvergabe ist es, besonders beispielhaft realisierte Energie-Ideen und Projekte aufzuzeigen, einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen und stärker als bisher eine allgemeine Solarenergiebewegung zu mobilisieren.
Der Solarpreis wird zugleich in mehreren europäischen Ländern ausgeschrieben und durch die jeweiligen nationalen Eurosolar-Sektionen vergeben. Es beteiligen sich neben Österreich auch Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Luxemburg, Schweiz, Spanien, Tschechien, Türkei, Ukraine und Ungarn.
Die öffentliche Ausschreibung und Vergabe der Solarpreise erfolgt auf nationaler Ebene jeweils in den Kategorien:
· Städte und Gemeinden oder Stadtwerke
· Industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Betriebe/Unternehmen
· Eigentümer und Betreiber von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien
· Lokale oder regionale Vereine als Förderer von Projekten für Erneuerbare Energien
· Solares Bauen
· Medienpreis für Journalisten, Autoren oder ein Medium für Berichte zu Erneuerbare Energien
· Transportsysteme mit Erneuerbaren Energien
· Bildung und Ausbildung
· Eine-Welt-Zusammenarbeit
· Sonderpreis für besonderes persönliches Engagement
Informationen zu den Preisträgern 2011 in den einzelnen Kategorien:
http://www.eurosolar.at/index.php?option=com_content&task=view&id=124&Itemid=16
